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Bien fait!

Seit dem Schuljahr 2014/15 haben die Französischlernenden unserer Schule die Möglichkeit, das international anerkannte und lebenslang gültige Fremdsprachenzertifikat DELF zu erwerben. Schüler aus dem Jahrgang 8 debütierten Mitte April 2015 mit dem Anfängerdiplom A1 und nahmen an den Prüfungstagen an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel teil. Die Vorbereitung auf das DELF-Zertifikat erfolgt zum Teil im Unterricht, zum Teil in zusätzlichen Vorbereitungsstunden, die nachmittags stattfinden und seit diesem Schuljahr fester Bestandteil unseres Nachmittagsangebots sind.

Im laufenden Schuljahr wurde die Vorbereitung in der DELF-AG von Vanessa Dietz durch unsere Fremdsprachenassistentin Charlotte Sworn unterstützt, die als Fremdsprachenassistentin von Oktober 2015 bis Mai 2016 an der Marie-Durand-Schule tätig war. Die mündlichen Prüfungen haben am Freitag, dem 15.04.2016 an der Albert-Schweitzer-Schule in Kassel stattgefunden. Am folgenden Samstag standen unsere Schüler dem schriftlichen Prüfungsteil gegenüber. Dieser wurde direkt an der Marie-Durand-Schule durchgeführt. Dabei erzielten die teilnehmenden Schüler erfreuliche Resultate. Insgesamt haben neun Schüler aus den Jahrgängen 8-10 die Prüfungen bestanden:

Niveau A1 (Jg. 8): Ana Catarina Cunha de Castro, Jessica Spiewak, Amira Lieber
Niveau A2 (Jg. 9): Lena Göbel, Lea Klang, Franziska Koch, Alicia Bock, Fabio Langscheid
Das Niveau B2 hat die Schülerin Mariel-Sophie Sprock aus dem Jahrgang 10 erreicht, was als besonders gute Leistung zu betrachten ist.

Am 29. Juni sprach Vanessa Dietz den Absolventen herzliche Glückwünsche zu den erreichten Zertifikaten aus und dankte ihnen für die Mitarbeit und das Engagement über den Französischunterricht hinaus.

 DELF 2016

Das Foto zeigt die erfolgreichen DELF-Teilnehmer (v.l.):
Jessica Spiewak, Amira Lieber, Ana Catarina Cunha de Castro, Fabio Langscheid, Franziska Koch, Alicia Bock, Lena Göbel, Lea Klang, Mariel-Sophie Sprock

Bericht: R. Müller

Schüler in Wettbewerben vielseitig gefordert

foto geowettbewerb 01

Gleich drei Wettbewerbe riefen die Schüler der Marie-Durand-Schule Karlshafen in verschiedenen Bereichen zu besonderen Leistungen auf. Im Rahmen des größten bundesweit angelegten Geografiewettbewerbs wurden an der Karlshafener Schule zunächst die Sieger aller 22 Klassen ermittelt. foto seidenhefter 02

Schulsiegerin wurde Eike Seidenhefter aus dem Jahrgang 10, die somit hessenweit in die zweite Runde kommt und die Chance wahrt, sich im Finale beim Diercke-Verlag in Braunschweig mit den besten Geografieschülern Deutschlands zu messen. Schulleiter Driton Mazrekaj und Geografielehrer Michael Atteln würdigten bei der schulinternen Siegerehrung die erbrachten Leistungen, die dem Allgemeinwissen der Schüler einiges abverlangten. Alle Klassensieger erhielten eine Urkunde sowie Sachpreise, die vom Förderverein der Schule bereitgestellt wurden.

Im Mathematikwettbewerb, der landesweit jährlich für alle Schüler im 8. Schuljahr stattfindet, konnten sich Klara Rohrberg, Ben Henne und Valeria Patermann für die zweite Runde auf Kreisebene qualifizieren. Die folgende Reise an die Immenhäuser Freiherr-vom-Stein-Schule hatte sich gelohnt: Alle drei Schüler belegten dort in zwei Leistungsgruppen die beiden vorderen Plätze. Valeria Patermann erzielte dabei in der Aufgabengruppe C das beste Ergebnis im Schulkreis Hofgeismar. Die Schüler vertreten ihre Schule nun in der 3. Runde, die im Mai auf Landesebene in Kassel ausgetragen wird.

Auch beim Vorlesewettbewerb Französisch, der dieses Jahr im März an der Kasseler Hegelsbergschule stattfand, war die Marie-Durand-Schule vertreten. Valeria Patermann (Jg.8), Fabio Langscheid (Jg.9) und Antonia Lüdicke (Jg.10) unterstrichen mit ihrer Teilnahme die guten Leistungen im fremdsprachlichen Bereich.

Wettbewerbe dieser Form bieten Schülern immer wieder die Möglichkeit, ihr Können und Wissen auch fernab von Klassenarbeiten unter Beweis zu stellen. Damit stehen Schüler neuen Herausforderungen gegenüber, die sie mit einem erhöhten Maß an Motivation angehen.

Bericht: R. Müller

Foto 1Lernzeit wurde zum festen Bestandteil des Stundenplans: Ein neues pädagogisches Konzept hat in diesem Schuljahr an der Marie-Durand Schule Einzug erhalten.

Hausaufgaben adé? Das wäre sicherlich der Wunsch vieler Schüler. Das Lernzeitkonzept hat seit Schuljahresbeginn den Schulalltag verändert und kehrt vom klassischen Hausaufgabenbegriff ab. Hausaufgaben beinhalten ein vielschichtiges Konfliktpotential, die Frage nach Hilfestellungen und die zeitliche Organisation sorgen immer wieder für Spannungen zwischen Schülern, Lehrern und Eltern. Dem aktuellen Bestreben der hessischen Landesschülervertretung, die Hausaufgaben komplett abzuschaffen, stehen das eigentliche Ziel und Nutzen von Hausaufgaben gegenüber: Sie dienen nachweisbar dazu, den Unterrichtsstoff nachzubereiten, durch angemessene Übungen das erlernte Wissen zu festigen und nachhaltig abrufbar zu machen.

Schulleiter Driton Mazrekaj unterstreicht diesen pädagogischen Wert: „Hausaufgaben dürfen nicht abgeschafft werden. Die gesellschaftlichen Bedingungen erfordern es jedoch, vom ursprünglichen Hausaufgabenbegriff abzukehren, da diese in Zukunft keinen zufriedenstellenden Rückgriff mehr auf Gelerntes gewährleisten können. Zudem stehen Schüler in der heutigen Zeit einer veränderten Aufgabenkultur gegenüber, auf welche sie vorbereitet werden müssen.“ Vor diesem Hintergrund wurde in allen Jahrgängen der Marie-Durand-Schule an jedem Schultag in der Woche eine 40-minütige „Lernzeit“ eingerichtet, in der die Schüler nach festen Regeln individuell und eigenverantwortlich in Stillarbeit an ihren Lernaufgaben in Foto 2allen Fächern arbeiten. Jeder Schüler hat einen eigenen Lernzeitplaner als Organisationsinstrument für eine selbstständige Einteilung und Dokumentation der anstehenden Aufgaben. Die
Aufgaben und Übungen werden von den Lehrkräften in den Unterrichtsstunden erteilt und so gesteuert, dass sie den erlernten Unterrichtsstoff zu sichern, zu automatisieren und zu festigen.

Der organisatorische Aufwand ist durch diese Umstellung nicht zu unterschätzen, schließlich hat der Schultag durch die neue Dauer von 40 Minuten für eine Unterrichtseinheit eine neue Rhythmisierung erhalten. Nach erfolgter Umstellung und Eingewöhnungsphase sind die bisherigen Rückmeldungen von Schülern, Eltern und Lehrern zu dem Konzept durchweg positiv. Eine erste Evaluation hat gezeigt, dass eine ständige Überprüfung der kurz-und langfristigen Aufgabenformate für die Lernzeiten notwendig ist. Nur so ist es weiterhin möglich, das selbstorganisierte Lernen der Schüler effektiv zu fördern und den angemessenen Umgang mit der Heterogenität an der integrierten Gesamtschule zu wahren.

Das Lernzeit-Konzept geht auf einen pädagogischen Tag im Jahr 2013 zurück. Eine neu gegründete Arbeitsgruppe aus dem Lehrerkollegium hatte daraufhin mit dem Auftrag der Erarbeitung eines Hausaufgabenkonzepts im Rahmen des „Ganztagsprofils II“ begonnen. Bestandteil der Entwicklungsphase waren bundesweite Hospitationen der Kollegen an Schulen, die bereits mit ähnlichen Konzepten arbeiten. Die Zustimmung durch den Elternbeirat und die Schulkonferenz ebneten den Weg für das Hausaufgabenkonzept an der Marie-Durand-Schule. Für die erforderlichen Weiterentwicklungen und Nachsteuerungen ist die Arbeitsgruppe weiterhin zuständig. Der Lernzeitplaner wurde ebenfalls von der Arbeitsgruppe entwickelt und bereits nach den Anforderungen von Schülern, Eltern und Lehrern optimiert.

Bericht: R. Müller

Lernzeit-Infografik

Pressespiegel der Marie-Durand-Schule

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 Schuljahr 2015/2016

Lernzeit statt Hausaufgaben (HNA vom 08.07.2016)

Erste Schritte ins Berufsleben (HNA vom 10.06.2016)

C wie Cola, nicht wie Zebra - Wie Flüchtlinge an der Marie-DurandSchule in Bad Karlshafen Deutsch lernen (HNA vom 30.05.2016)

„Das hohe Niveau halten“ - Driton Mazrekaj (40) ist der neue Schulleiter an der Marie-Durand-Schule (HNA vom 07.04.2016)

Schuljahr 2013/2014

Karlshafen sieht Belgien vorn (HNA vom 12.06.2014)

Schüler informierten sich in der Wesertherme (HNA vom 11.06.2014)

Fast alle Nistkästen sind jetzt besetzt (HNA vom 10.05.2014)

Fünf Schulen traten an (HNA vom 03.05.2014)

Eindeutiges Zeichen gegen Hänseleien (HNA vom 27.03.2014)

Parcours zur Gerechtigkeit (HNA vom 27.03.2014)

Platz zwei in Eschwege (HNA vom 08.03.2014)

Schüler lesen auf feine englische Art (HNA vom 06.02.2014)

Geschäfte mit Kleiderhaken (HNA vom 29.01.2014)

Windkraft in der Prüfung (HNA vom 28.12.2013)

Gute Idee, aber schwierig umzusetzen (HNA vom 28.12.2013)

Hilfe für den Schulzoo (HNA vom 27.12.2013)

Wichtelaktion statt Weihnachtsmarkt (HNA vom 27.12.2013)

Kulturbotschafter besuchte Schule (HNA vom 27.12.2013)

Sieger vom Titel selbst überrascht (HNA vom 30.11.2013)

Mehr Firmen sind im Boot (HNA vom 22.11.2013)

Schüler zeigen kreative Seite (HNA vom 15.11.2013)

Wie lecker is' das denn? (HNA vom 02.10.2013)

 

 


 

Schuljahr 2012/2013 

Flieger, grüßt mir die Sonne [Abschlussfeier 2013] (HNA vom 06.07.2013)

Zehn Schüler sind neue Busbegleiter (HNA vom 02.07.2013)

Sieg und gute Platzierungen bei Kreisentscheid (HNA vom 20.06.2013)

Gedränge bei Fahrradbörse (HNA vom 29.04.2013)

Künstler zeigen ihre Werke (HNA vom 25.04.2013)

Schule ehrt türkischen Dichter (HNA vom 23.04.2013)

Umzug nach 10 Jahren (HNA vom 09.04.2013)

Busunfall bei Glätte (HNA vom 22.03.2013)

Mehr Computer für die Gesamtschule (HNA vom 11.03.2013)

Schule ein guter Standort für Nistkästen (HNA vom 08.03.2013)

Ein Hund macht Schule (HNA vom 27.02.2013)     Online-Ausgabe   YouTube Video

Abschied nach fast 40 Jahren (HNA vom 19.02.2013)

Wettbewerb: Lesen auf englisch (HNA vom 31.01.2013)

Bald mehr Platz für Tiere (HNA vom 26.01.2013)

Gesamtschule ist in Bewegung (HNA vom 21.01.2013)

Gesamtschule feiert 40-jähriges Bestehen (HNA vom 14.01.2013)

Unternehmen engagieren sich für den Nachwuchs (HNA vom 16.01.2013)

Betriebe kommen in die Gesamtschule (HNA vom 04.01.2013)

Vision zur Veränderung (HNA vom 11.08.2012)

Puzzle mit unzähligen Teilen (HNA 06.08.2012)

 

 


 

Schuljahr 2011/2012 

Ehrungen für beste Schüler (HNA 07.07.2012)

Schule zu gut für Jugendpreis (HNA 30.06.2012)

Frösche und lustige Tänze (HNA 18.06.2012)

Schüler als Häuslebauer (HNA 14.05.2012)

Investition in Bewegung (HNA 05.05.2012)

ein Reisebericht von Anne Brendel, Klasse 9c

Die Studienfahrt nach England in diesem Jahr war ein großartiges Erlebnis mit vielen interessanten Einblicken in das Leben der Engländer sowie wunderschönen Landschaften und Städten.

Während unserer Zeit in England wohnten wir bei Gastfamilien, die alle sehr nett und höflich waren, in Hailsham, das zu Eastbourne gehört. In unseren Gastfamilien lernten wir zum Beispiel englisches Essen kennen, das dem einen mehr und dem anderen eher weniger schmeckte. Auch erhielten wir kleine Einblicke in das englische Familienleben, welches sich in manchen Punkten vom Deutschen unterscheidet.

In England besichtigten wir die Städte Eastbourne, London und Brighton.

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Unser erstes Ziel war Eastbourne, wo wir uns zunächst den eindrucksvollen Kreidefelsen „Beachy Head“ ansahen. Mit einer Rally erkundeten wir danach die Stadt und schauten uns in unserer freien Zeit am Nachmittag die Geschäfte und Gebäude in der Innenstadt an oder saßen am Strand oder auf dem Pier in der Sonne.

Das zweite Ziel unserer Englandfahrt war die Hauptstadt Englands, London. Dort begannen wir unseren Ausflug von Greenwich aus mit einer Fahrt über die Themse, von wo aus wir berühmte Gebäude wie „The Gherkin“, „Tower of London“ und die „Tower Bridge“ sahen. Als nächstes machten wir uns durch die Straßen Londons auf den Weg zum Trafalgar Square und danach zum Piccadilly Circus, wo wir Zeit hatten, um uns die Straßenkünstler und die Geschäfte anzusehen. Völlig durchnässt von einem Regenschauer besichtigten wir anschließend das London Dungeon sowie das London Eye, von welchem man eine großartige Aussicht über die Stadt und ihre Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel den bekannten Kirchturm „Big Ben“, hat.

Das dritte Ziel unserer England-Fahrt war eines der bekanntesten Seebäder an der Ostküste Englands, Brighton. Dort besichtigten wir den „Royal Pavilion“, ein im indischen Stil gebauter Palast mit chinesischer Innenausstattung, der in den Jahren 1815 bis 1822 von Georg IV. Hat bauen lassen. Nach der Besichtigung des Royal Pavilion verbrachten wir in unserer freien Zeit den Nachmittag in der Innenstadt Brightons, wo es in den so genannten „Lanes“ viele kleine und sehr interessante Läden gibt, am Strand oder auf dem Brighton Pier. Auf dem Rückweg von Brighton nach Hailsham machten wir einen Halt beim „Seven Sisters Country Park“ (Siehe Bild 4), von wo aus wir noch einmal die sieben Kreideklippen der Küste Englands bestaunen konnten.

Am letzten Tag unserer Fahrt fuhren wir mit dem öffentlichen Bus noch einmal nach Eastbourne, wo wir erneut durch die Läden der Stadt gingen oder am Strand saßen, um die wunderschöne Landschaft Englands noch einmal zu genießen.

Im Rückblick auf die Studienfahrt kann ich sagen, dass diese Woche ein unvergessliches Erlebnis war mit vielen neuen Erfahrungen, Eindrücken und interessanten Menschen, die ich dort getroffen habe.

   

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