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ETN-Tierheim und Marie-Durand-Schule Bad Karlshafen schließen Kooperationsvereinbarung

Den jährlichen Besuch des Jahrgangs 5 der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen im ETN-Tierheim „Hof Wiesenfeld“ nutzten Direktor Karl-Erwin Franz und Tierheimleiterin Linda Hötger, um die Zusammenarbeit mit einer gemeinsamen Kooperationsvereinbarung langfristig abzusichern.

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Neben den Besuchen von Klassen, z.B. im Rahmen von Wandertagen oder bei der Übernahme von Tierpatenschaften) und der Bereitstellung von Praktikumsplätzen soll die Zusammenarbeit durch Lehrerfortbildungen (Vorstellung/Führung durch den Betrieb), der Teilnahme an Berufsinformationstagen mit Vorstellung von Ausbildungsberufen und Arbeitsfeldern in den Klassen wenn möglich mit Auszubildenden sowie der Unterstützung im Berufswahlunterricht mit weiteren Bausteinen gefüllt werden.

Ein wesentlicher Gesichtspunkt ist auch die Idee des Tierschutzes und der artgerechten Haltung von Tieren mit den Schülerinnen und Schülern an praktischen Beispielen zu üben und zu lernen. „Wir freuen uns, wenn Kinder mit ihren Eltern später zu Besuch kommen und auch mal eine Patenschaft für ein Tier übernehmen,“ sagte Linda Hötger. Die Schule sieht in den Besuchen im Tierheim ein weiteres Element im Rahmen ihrer tiergestützten Pädagogik, die sich neben 2 Schulhunden, einem Kleintierzoo, der schuleigenen Imkerei auch mit über 80 Nistkästen auf dem Schulgelände zu einem wichtigen Schwerpunkt im Schulleben entwickelt hat, so Karl-Erwin Franz.

Bei ihrem Besuch waren die 5.Klässer der MDS jedenfalls nicht nur von den Katzen und Hunden begeistert und wollten am liebsten schon einen Spielgenossen mitnehmen, sondern auch die Pferde auf dem großen Freigelände erhielten ihre Aufmerksamkeit.

Bienvenue à Bad Karlshafen

Am Freitag, dem 09.10.2015, hat das Kollegium der Marie-Durand-Schule Zuwachs bekommen und dies wurde gebührend mit einem nordhessischen Willkommens-Frühstück gefeiert: Charlotte Sworn (21 Jahre alt), gebürtig aus der Nähe von London stammend und seit 2002 in der Nähe von Paris lebend, studiert zur Zeit Fremdsprachen an der Universität Sorbonne in Paris. Sie wird uns als Fremdsprachenassistentin bis Ende Mai 2016 tatkräftig im Unterricht unterstützen und den Schülerinnen und Schülern unserer Schule vor allem die französische Sprache und Kultur näher bringen.

Wir heißen sie an unserer Schule herzlich willkommen und wünschen ihr eine ereignisreiche, spannende und lehrreiche Zeit!

Vanessa Dietz

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sehtestEinen kostenlosen Sehtest für Schüler der 9. und 10. Klassen der Marie-Durand-Schule in Bad Karlshafen bot Nicole Günnewich, arbeits-medizinische ärztliche Assistentin bei der Deutschen Post DHL und in der betriebsärztlichen Praxis Kassel, an.  Die Aktion war eine Freiwilligenaktion im Rahmen der sogenannten "Global Volunteer Days " von der Deutschen Post DHL.

„Da meine Tochter Lisa die Marie-Durand-Schule besucht und demnächst ihren Führerschein machen möchte, kam ich auf die Idee einen Sehtest auch für ihre Mitschüler anzubieten“, erklärte Frau Günnewich. Sie setzte sich mit der Klassenlehrerin ihrer Tochter, Inga-Lill Schäfer, in Verbindung, die sofort von der Idee begeistert war und den Sehtest für die Schüler in Absprache mit der Schulleitung organisierte.

Frau Günnewich überprüfte die Fernsicht, Nahsicht, Farben-, 3D- und das Stereosehen. „Es hatten sich 26 Schülern für den Sehtest angemeldet und es sind ausnahmslos alle zu ihrem Termin erschienen“, sagte sie. Die Schüler kamen aus unterschiedlichen Gründen zu dem Test. Lara Scholz war erleichtert, als sie ihre Testergebnisse erfuhr. „Da ich noch nie beim Augenarzt war, hatte ich Angst davor, ich bräuchte vielleicht eine Brille“, sagte sie nach dem Sehtest. So wie Lara waren viele Schüler noch nie beim Augenarzt gewesen und nutzten die Gelegenheit, sich einmal testen zu lassen. Andere wiederum wollten sich nur bestätigen lassen, dass sie wirklich eine Brille benötigen. „Für mich war es eine tolle Erfahrung und es hat mir sehr viel Spaß gemacht“, erklärte Nicole Günnewich am Ende der gelungenen Aktion. 

Foto: Nicole Günnewich mit Testperson (Lara Scholz)

1. Vorhabenwoche an der Marie-Durand-Schule Bad Karlshafen

In der ersten von vier Vorhabenwochen des Schuljahres 2015/16 haben einige Jahrgänge der Marie – Durand – Schule in Bad Karlshafen spannende und erkenntnisreiche Projekte durchgeführt. Die Berichte aus den Jahrgängen 6, 8 und 9 stehen stellvertretend für die Vielfalt der Themen, die während der Vorhabenwochen behandelt werden.

Suchtprävention im Jahrgang 8
Der Jahrgang 8 hat sich mit dem Thema „Sucht“ auseinandergesetzt und in verschiedenen Projektgruppen gearbeitet.

Für ein Projekt konnte die Theaterpädagogin Yasmina Onakidi aus Berlin gewonnen werden. Sie hat eine Woche lang mit Schülerinnen und Schülern dieser Jahrgangsstufe zu dem Thema „Sucht“ gearbeitet. Dabei ist ein selbstgeschriebenes kurzes Theaterstück, welches sich mit dem Einstieg, der langsamen Entwicklung und den Folgen einer Sucht befasst hat, entstanden. Die Schülerinnen und Schüler konnten ihr Ergebnis zum Abschluss der Woche auf der Bühne vor dem gesamten Jahrgang 8 und einigen Eltern sowie Lehrkräften präsentieren und ernteten dafür viel Beifall.

Die Akteure haben viel gearbeitet und sind teilweise an ihre Grenzen gegangen, da sie persönliche Informationen über sich preisgegeben haben. Zudem merkten alle, dass Theater spielen „nicht so einfach ist, wie sie gedacht hätten“, so Yasmina Onakidi.

Am Ende war die Theatergruppe mit Jasper Salloum, Celine Dippel, Vivien Stangier, Clara Dilcher, Meike Schmidt, Ayse Nur Acar, Madeleine Wegener, Finn Bier, Jesse Steinchen, Sara Schmidt, Meike Bilstein, Ben Henne, Justin Rohde und Tizian Gievers sehr stolz auf ihre gelungene Premiere.

Bild: Im Stroh
Im Stroh
Bild: Team bildende Maßnahmen
Team bildende Maßnahmen
Jahrgangsfoto vor der Kanutour
Jahrgangsfoto vor der Kanutour

Übernachtung im Stroh
Der gesamte Jahrgang 6 hat sich für drei Tage in einem Strohhotel in Trendelburg-Stammen einquartiert. Trotz des etwas regnerischen Wetters haben die Klassen dort eine wundervolle und witzige Zeit mit spannenden Aktivitäten verbracht wie z.B. Bogenschießen, Specksteinbearbeitung und dem Bau von Flößen. Der Höhepunkt war eine lange Kanutour auf der Diemel.


Bild 0965: Im Stroh
Bild 1142: Teambildende Maßnahmen
Bild 1132: Jahrgangsfoto vor der Kanutour

Optische Täuschungen im Jahrgang 9
Der Jahrgang 9 hat sich mit dem Thema „Optische Täuschungen“ befasst. Nach einer kurzen Einführung sowie einer Wiederholung der biologischen Grundlagenlernten die Schüler Beispiele verschiedener Arten von Illusionen kennen (z.B. Verzerrungen, Bewegungsillusionen, Farbtäuschungen und Phantombilder, Such- und Kippbilder und unmögliche Figuren und Objekte.) Sie staunten nicht schlecht über die verschiedenen Möglichkeiten der Illusionen. Dann begann der praktische Teil ihrer Arbeit; sie konnten sich frei ein Thema zur optischen Täuschung überlegen und ihre Arbeit so gestalten, wie es ihnen gefiel. Die meisten Schüler waren sehr kreativ und entwarfen ihre eigenen Illusionen / Täuschungen oder suchten sich Vorlagen, an denen sie arbeiteten. Sie waren über mehrere Tage so in ihre Arbeiten vertieft, dass sie hin und wieder sogar die Pausen vergaßen oder in den Pausen unbedingt weiter arbeiten wollten.
Am Ende der Woche stellte jeder Schüler sein eigenes Produkt aus. Es war erstaunlich, was für verschiedene Einfälle die Schüler hatten und wie begeistert die Lehrer von der Arbeit ihrer Schüler waren. Auch die Schüler waren zum Teil über ihre eigenen und die Arbeiten der anderen verblüfft.

Fast alle Schüler fanden die Woche abwechslungsreich und interessant. Einige Mädchen aus der 9d meinten, sie hätten lange nicht so konzentriert gearbeitet wie in dieser Woche. Außerdem hatten fast alle viel Spaß beim Arbeiten. Selina Johnson (9a) sagte: „Mir hat besonders gefallen, dass jeder nach seinem eigenen Tempo arbeiten konnte und obwohl wir alle für unsere eigenen Produkte verantwortlich waren, halfen wir uns gegenseitig. Meine optische Täuschung besteht darin, dass man ein Dreieck sieht, welches nicht existiert. Es ist also ein Phantombild. Das Gehirn setzt offenbar angedeutete Konturen zu einer Form zusammen. Ich habe mit dem Zirkel und einem Bleistift gearbeitet. Es war zwar nicht schwer, aber sehr zeitaufwendig. Zunächst hatte ich wenig Lust zu dieser Arbeit und konnte mich nicht so recht entscheiden, was ich wählen sollte. Dann aber machte mir die Arbeit Spaß und ich fing an, ein neues Produkt zu erstellen.“

Bild: Gesicht eines älteren Mannes mit LandschaftFoto 10: Julia Kuhlmann (9a) - Gesicht eines älteren Mannes mit Landschaft
„Auch bei diesem Bild handelt es sich um eine mehrdeutige Darstellung, denn man kann sowohl ein Gesicht mit Bart erkennen als auch eine Landschaft mit einem Mann, zwei Häusern und einem Baum. Zuerst habe ich das Bild vom Overheadprojektor abgezeichnet und anschließend habe ich die Konturen mit Edding nachgearbeitet. Die Woche hat mir sehr gut gefallen, da ich gern zeichne.“

Vorhabenwoche im Jahrgang 9

Thema: Optische Täuschungen

In der ersten Vorhabenwoche des neuen Schuljahres hat sich der gesamte Jahrgang 9 mit dem Thema „Optische Täuschungen“ befasst. Nach einer kurzen Einführung sowie einer Wiederholung der biologischen Grundlagen (Jahrgang 8) lernten die Schüler Beispiele verschiedener Arten von Illusionen kennen (z.B. Verzerrungen, Bewegungsillusionen, Farbtäuschungen und Phantombilder, Such- und Kippbilder und unmögliche Figuren und Objekte.) Sie staunten nicht schlecht über die verschiedenen Möglichkeiten der Illusionen. Dann bekamen die Schüler Arbeitsaufträge mit künstlerischen Schwerpunkten. So begann der praktische Teil ihrer Arbeit. Sie konnten sich frei ein Thema zur optischen Täuschung überlegen und ihre Arbeit so gestalten, wie es ihnen gefiel. Die meisten Schüler waren sehr kreativ und entwarfen ihre eigenen Illusionen / Täuschungen oder suchten sich Vorlagen, an denen sie arbeiteten. Sie waren über mehrere Tage so in ihre Arbeiten vertieft, dass sie hin und wieder sogar die Pausen vergaßen oder in den Pausen unbedingt weiter arbeiten wollten. Die Arbeitsatmosphäre war insgesamt sehr entspannt, da sie ihre Klassenräume verlassen und sich im Schulgebäude unter Aufsicht der Lehrer ausbreiten durften. Alle arbeiteten engagiert und halfen sich gegenseitig. Am Ende der Woche stellte jeder Schüler sein eigenes Produkt aus. Es war erstaunlich, was für verschiedene Einfälle die Schüler hatten und wie begeistert die Lehrer von der Arbeit ihrer Schüler waren. Auch die Schüler waren zum Teil über ihre eigenen und die Arbeiten der anderen verblüfft.

Fast alle Schüler fanden die Woche abwechslungsreich und interessant. Einige Mädchen aus der 9d meinten, sie hätten lange nicht so konzentriert gearbeitet wie in dieser Woche. Außerdem hatten fast alle viel Spaß beim Arbeiten. Selina Johnson (9a) sagte: „Mir hat besonders gefallen, dass jeder nach seinem eigenen Tempo arbeiten konnte und obwohl wir alle für unsere eigenen Produkte verantwortlich waren, halfen wir uns gegenseitig. Meine optische Täuschung besteht darin, dass man ein Dreieck sieht, welches nicht existiert. Es ist also ein Phantombild. Das Gehirn setzt offenbar angedeutete Konturen zu einer Form zusammen. Ich habe mit dem Zirkel und einem Bleistift gearbeitet. Es war zwar nicht schwer, aber sehr zeitaufwendig. Zunächst hatte ich wenig Lust zu dieser Arbeit und konnte mich nicht so recht entscheiden, was ich wählen sollte. Dann aber machte mir die Arbeit Spaß und ich fing an, ein neues Produkt zu erstellen.“

Während der Woche haben wir einige Produkte fotografiert, die hier mit den jeweiligen Kurzbeschreibungen (weiter unten) der Schüler zu sehen sind.

(Zum Vergrößern Bilder bitte anklicken!)

Jenin Feldner (9c): Herz (Foto 1)
„Ich habe dieses Motiv im Internet gefunden und ausgewählt, weil die Linien so schön verdreht sind. Zunächst habe ich es vergrößert und danach abgemalt. Die optische Täuschung besteht darin, dass das Gehirn versucht, die verdrehten Linien so zu drehen, dass ein räumliches Herz entsteht.“

Yve Landhuis (9d): Bild mit Tunnelmenschen (Foto 2)
„Ich habe mir dieses Bild ausgesucht, da ich die Strukturen der Wände sehr schön fand und ich gern mit Bleistift zeichne. Dabei habe ich eine Leinwand verwendet und die Linien mit Filzstift nachgezeichnet. Die optische Täuschung ist, dass der hintere Mann größer aussieht und der vordere kleiner, obwohl beide gleich groß sind.“

Denise Pfannkuche (9c):
Saxophon-Spieler und Gesicht (Foto 3)
„Mir hat an der Vorlage gefallen, dass in einem Bild zwei Deutungen zu sehen sind. Ich habe das Bild frei auf ein Blatt gezeichnet und es dann schwarz ausgemalt. Den Hintergrund habe ich mit dunkler Farbe gesprenkelt. Die optische Täuschung besteht darin, dass man beim Betrachten des Bildes sowohl einen Saxophon-Spieler als auch ein Gesicht erkennen kann. “

Nora Humpert (9d): Hase und Ente (Foto 4a)
„Ich fand die Idee niedlich, weil ich eine Ente und einen Hasen im gleichen Bild erkennen konnte. Ich habe die Tiere mit Bleistift auf der Leinwand vorgezeichnet und dann mit Acrylfarbe gemalt.“

Medea-Celina Caballero (9c): Hase und Ente (Fotos 4b+c und 5)
„Ich habe das Bild ebenfalls gewählt, weil man in einer Abbildung zwei verschiedene Tiere entdecken kann. Man nennt diese Art von Bildern „Umspringbilder“, weil das Auge von einem Motiv zum anderen hin- und herschalten kann. Ich habe frei und mit Buntstiften gemalt und hatte keine Schwierigkeiten dabei. Auf meinem zweiten Bild sieht man einen Elefanten mit vielen Beinen. Dabei enden die Beine nicht alle beim Körper, doch auf den ersten Blick versucht das Auge alles passend zu machen. Ich habe die Umrisse zuerst mit Bleistift gemalt, dann mit einem schwarzen Buntstift nachgezogen und noch ein paar Schattierungen hinzugefügt. Mein Bild zählt zu den sog. „unmöglichen Bildern“, da das Gehirn versucht, etwas räumlich Sinnvolles zu erkennen, was es eigentlich gar nicht gibt. Ich finde das Thema sehr interessant und da es im 9.Schuljahr sonst keinen Kunstunterricht gibt, waren wir sehr froh über diese Gelegenheit.“

Franziska Koch (9a): Zwei Gesichtsausdrücke in einem Bild (Fotos 6a+b)
„Auf dem Bild sieht man einen Mann und eine Frau. Wenn man das Bild dreht, verändern sich die Gesichtsausdrücke (freundliche, unfreundlich). Ich habe das Bild mit Bleistift und Buntstiften frei gemalt. Die kreative Arbeit hat mir besonders gut gefallen.“

Moritz Arnold, Christoph Becker, Martin Warnecke (9a): Fotos von Schülern (Fotos 7-9)
„ Wir haben mit einer Handykamera Fotos von uns selbst geschossen. Dabei haben wir versucht, durch Entfernungen unterschiedliche Perspektiven zu gewinnen. Jeder von uns hat sich ein anderes Motiv ausgesucht. So entstand z.B. der Eindruck, dass ein Schüler zu einem Zwerg geschrumpft ist oder gerade von einem anderen Schüler verspeist wird. Es war interessant zu sehen, wie leicht sich das Gehirn täuschen lässt. Wir hatten viel Spaß in dieser Woche und freuten uns über unsere Ergebnisse, denn am Anfang befürchteten wir, dass wir nichts hinbekommen, da wir alle drei im Zeichnen nicht so begabt sind.“

Julia Kuhlmann (9a): Gesicht eines älteren Mannes mit Landschaft (Foto 10)
„Auch bei diesem Bild handelt es sich um eine mehrdeutige Darstellung, denn man kann sowohl ein Gesicht mit Bart erkennen als auch eine Landschaft mit einem Mann, zwei Häusern und einem Baum. Zuerst habe ich das Bild vom Overheadprojektor abgezeichnet und anschließend habe ich die Konturen mit Edding nachgearbeitet. Die Woche hat mir sehr gut gefallen, da ich gern zeichne.“

Antonia Mehrtens (9a) (Fotos 11a+b, 12 und 13)
Sie hat gleich vier Produkte erstellt, sie war in ihrem Arbeitseifer kaum zu bremsen. „Ich möchte drei meiner Ergebnisse hier vorstellen. Zuerst habe ich ein Bild mit zwei Deutungen gemalt. Wenn man das Bild von der einen Seite betrachtet, sieht man eine alte Frau und wenn man es herumdreht erkennt man eine Prinzessin. Als erstes habe ich die Augen gezeichnet, danach das Gesicht und zum Schluss die Haare. Ich habe alles frei mit Bleistift gemalt. Als nächstes habe ich das Bild mit den beiden Büchern gemalt. Es handelt sich dabei um einen unmöglichen Gegenstand, weil die Bücher so ineinander verschachtelt sind, dass man sich für das rechte oder linke Buch entscheiden muss, um ein vollständiges Buch zu erkennen. Bei dem dritten Produkt handelt es sich um eine optische Täuschung. Man denkt zunächst, dass die Kugeln sich in unterschiedlicher Höhe befinden. Das stimmt jedoch nicht, nur die Schatten wurden an anderen Stellen gemalt. Ich habe alle drei Bilder frei mit Buntstift gemalt, weil man Kontraste so besser verdeutlichen kann.“

Lara Köhler (9a): Vögel und Gesicht (Fotos 14a+b)
„Auf meinem Bild sieht man einen Vogelschwarm und ein Gesicht. Ich habe mir dieses Bild ausgesucht, weil es so außergewöhnlich ist. Zuerst habe ich es auf eine Folie kopiert, um die Vögel mit Hilfe des Overheadprojektors auf eine Leinwand zu übertragen. Den Rest des Vogelschwarms habe ich frei per Hand gemalt. Ich fand diese Woche super, da wir viel Freiraum in Bezug auf unsere Arbeitsweise und die Wahl unserer Produkte hatten. So konnte man entspannt, aber zugleich zielstrebig arbeiten. “

Annalena Volkmer (9a): Ecken über Linien (Foto 15)
„Ich habe dieses Bild gewählt, weil ich es faszinierend und cool finde, dass man beim Betrachten das Gefühl hat, die Linien gingen auseinander und zusammen, obwohl sie parallel sind. Ich habe die Linien genau abgemessen und sie mit Bleistift gezeichnet. Dann habe ich die Geraden rot und die zickzackförmigen Ecken schwarz nachgezeichnet. Die Arbeit war anfangs schwierig, weil ich nicht sofort wusste, wie ich beginnen sollte, da das Abpausen nicht funktionierte und ich mit viel Geduld und Genauigkeit alles abmessen musste.“

Lavina Dippel und Tamara Koch (9b): Pferde und Schüler (Fotos 16 und 17)
„Wir haben uns für perspektivische Verzerrungen entschieden, weil wir da viel experimentieren konnten und erstaunliche Ergebnisse dabei herauskamen. Je nachdem, wo sich die Menschen bzw. Pferde beim Fotografieren befinden, entstehen unterschiedliche Größenverhältnisse. Die Arbeit hat uns viel Spaß gemacht, war aber teilweise auch recht kompliziert.“

Alicia Bock (9c): Bild mit Linien (Foto 18)
„Ich habe das Bild gewählt, weil es mich sofort angesprochen hat und gut zu malen ist. Ich habe 9 parallele und 100 senkrechte Linien gezogen, damit Rechtecke entstehen. In jeder Reihe sind die Rechtecke an verschiedenen Stellen. Zum Schluss habe ich die Rechtecke schwarz angemalt. Man kann sowohl als auch weiße Zickzack-Linien sehen. Die optische Täuschung besteht darin, dass man denkt, dass die grauen Linien schief sind. Mir hat die Arbeit gut gefallen.“

Weitere Fotos ohne Beschreibungen:
Foto 19: Niklas Brunnert (9d): Katz und Maus
Foto 20: Selina Johnson (9a): Würfel
Foto 21: Max Hillebrand (9d): Gesichter oder Vase
Foto 22: Tamara Koch und German Moor (9b): Pferd auf Muster

Artikel: Selina Johnson (9a) und M. Bindemann Fotos: M. Bindemann

   

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